Bauwerke nachträglich abdichten
Abblätternde Putze, kaputte Fugen, Salzränder und Verfärbungen zeigen es an: In das Mauerwerk dringt Feuchtigkeit ein. Trocknen diese Stellen nicht immer wieder aus, sollten Hauseigentümer ihr Gebäude abdichten lassen, um Schäden an der Bausubstanz zu vermeiden. In einem Seminar im Berufsbildungszentrum (bbz) der Handwerkskammer Anfang September lernen Bauhandwerker Verfahren, um Gebäude nachhaltig gegen Feuchtigkeit zu schützen.
Von Feuchte betroffene Mauern lassen sich von außen mit Folien, Bitumenbahnen oder Dämmschlämmen abdichten. Es gibt die Möglichkeit, ein Gel ins Mauerwerk zu spritzen oder von innen feuchtepuffernde Dämmplatten anzubringen. Auch lassen sich nachträglich eine Horizontalsperre anbringen oder ein Dränagesystem installieren, durch das aufstauendes Wasser abfließen kann.
Eine Sanierung soll fachkundig, umweltfreundlich und kostengünstig durchgeführt werden und für den Kunden die wirtschaftlichste Lösung darstellen. Zunächst vermittelt das Seminar Grundwissen über die unterschiedlichen Baukonstruktionen. Denn das anzuwendende Verfahren richtet sich nach dem Durchfeuchtungsgrad und dem Wandaufbau. Im Praxisteil üben die Teilnehmer die normgerechte Anwendung der Techniken und die Handhabung der Sanierungssysteme.
Das Seminar richtet sich an Planer und Architekten, an Maurer, Stuckateure, Maler sowie Holz- und Bautenschützer. Es findet in Zusammenarbeit mit der Firma Remmers Baustofftechnik GmbH am Donnerstag, 9. und Freitag, 10. September jeweils von 9 bis 16 Uhr im Berufsbildungszentrum Arnsberg (bbz) der Handwerkskammer Südwestfalen statt.
Infos und Anmeldung: Annelie Balkenohl, Telefon 02931/ 877-306
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