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Praktika im Ausland

Anna Wälter in einem französischen Friseursalon.
Anna Wälter frisierte im Herbst 2007 in Frankreich.

Ein Praktikum im Ausland erweitert den persönlichen Horizont. Die Kommunikationsfähigkeit wird gestärkt, die Eigeninitiative und die Selbstständigkeit werden gefördert. Außerdem die ein Arbeitsaufenthalt im Ausland der Verbesserung von Fremdsprachenkenntnissen, und die werden in einem vereinten Europa immer wichtiger. Auch das Kennenlernen von anderen Geschäftskulturen, Arbeitsweisen und Mentalitäten sind für die spätere Berufstätigkeit von Vorteil. Nicht zuletzt können sich absolvierte Praktika im Ausland auch nützlich bei späteren Bewerbungen erweisen und einen Vorsprung gegenüber anderen Bewerbern bedeuten.

Die Handwerkskammer Südwestfalen bietet Auszubildenden aus ihren Mitgliedsbetrieben  alle zwei Jahre im Herbst die Gelegenheit, Berufserfahrung in Frankreich zu sammeln. Dabei stehen Handwerksbetriebe in den Regionen Hochsavoyen und Savoyen, in denen die französischen Partnerkammern Annecy und Chambéry liegen, zur Verfügung. Das Praktikum dauert zwei Wochen und findet in den "ungeraden" Jahren statt, das nächste also 2011. In den "geraden" Jahren sammeln französische Auszubildende aus den beiden Regionen Berufserfahrung in Südwestfalen. Hierfür werden stets Gastbetriebe gesucht.

Ein Bäckerlehrling aus Iserlohn, der 2009 in einem Betrieb in Chambéry arbeitete, fasste seine Erlebnisse in einem Tagebuch zusammen.

Einen Bericht über den Lehrlingsaustausch im Herbst 2007 – hier waren südwestfälische Auszubildende in Frankreich – finden Sie im News-Archiv.


Ansprechpartner

N. N.
Telefon: 02931 877-0
Telefax: 02931 877-160
Kontakt per E-Mail


Weiterführende Links

Auch andere Organisationen des Handwerks sind bei der Vermittlung von Auslandspraktika behilflich. So können Praktika auch finanziell gefördert werden. Die Internetseite www.letsgo-netz.de der Landes-Gewerbeförderungsstelle Handwerk (LGH) bietet hierzu ausführliche Informationen. Erfahrungsberichte von Auslandspraktikanten finden sich auf der Homepage www.letsgo-azubi.de.

Wer nach der Ausbildung als junger Geselle oder Gesellin Berufserfahrung in einem ausländischen Betrieb sammeln möchte, kann mit einem Zuschuss nach dem Programm SESAM gefördert werden. Die Förderdauer beträgt 26 Wochen, als Reiseziele kommen alle EU-Länder sowie Norwegen, Liechtenstein, Türkei und Island in Frage. Ausführliche Informationen gibt es hier: www.sequa.de.