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"Sprungbrett in eine spannende Zukunft"

ProBE 2012

Im Rahmen einer Feierstunde im bbz Arnsberg bekamen am Mittwochabend 105 Schülerinnen und Schüler der Arnsberger Haupt- und Förderschulen ihre im Rahmen des Projektes "ProBe – Pro Berufsorientierung" erworbenen Zertifikate überreicht. 

"Sie haben in den letzten Monaten ihre persönlichen Stärken erkannt und dabei tolle Leistungen abgeliefert", lobte Willy Hesse, Präsident der Handwerkskammer Südwestfalen, in seinem Grußwort. "Nun nutzen Sie ihren Wissensvorsprung und suchen Sie sich einen Ausbildungsberuf. Das Handwerk bietet ihnen eine spannende Zukunft voller Perspektiven, bleiben Sie in der Erfolgsspur."

"Sich jetzt auf den Lorbeeren auszuruhen, wäre das total falsche Signal"

In die gleiche Kerbe schlug auch Landrat Dr. Karl Schneider: "Sich jetzt auf den Lorbeeren auszuruhen, wäre das total falsche Signal. Sie haben sich einen entscheidenden Wissensvorteil verschafft." Diesen gelte es nun zu nutzen. "Sie können sich sicher sein, dass die Betriebe im Hochsauerlandkreis ganz genau wissen, was Sie für engagierte und talentierte junge Leute sind.

Seit Projektstart im Jahr 2008 haben von 1.128 beteiligten Mädchen und Jungen bislang 750 ein Zertifikat erhalten, das ihnen bescheinigt, welche Berufsbilder sie in welcher Bildungsstätte kennengelernt und vertieft haben. Weitere 68 Schülerinnen und Schüler der Neheimer Werkstattstandorte werden erst in der kommenden Woche im Kulturzentrum der Stadt ausgezeichnet.

1128 Teilnehmer und 750 Zertifikate in drei Jahren

"ProBe" wurde auf Initiative der Bürgerstiftung Arnsberg gemeinsam mit der Agentur für Arbeit, dem Hochsauerlandkreis, der Stadt Arnsberg und dem Kolping-Bildungszentrum entwickelt, als Kooperationspartner ist seither auch das Arnsberger bbz beteiligt. Hier und an anderen Werkstattstandorten (Gemeinschaftslehrwerkstatt und Berufskollegs in Neheim und Arnsberg) bekommen die Mädchen und Jungen einen ersten Einblick ins Berufsleben.

Das Projekt beginnt im zweiten Halbjahr der siebten Klasse und dauert bis zum Ende der neunten Klasse: Nach der Sensibilisierung für Fragen zur beruflichen Zukunft geht es in die Praxis.So bekommen die Schülerinnen und Schüler in den verschiedenen Werkstätten Einblick in die Berufswelt, indem sie im Wechsel drei verschiedene Berufsfelder durchlaufen und dabei ihre praktischen Fertigkeiten kennenlernen und trainieren. In der dritten und letzten Phase entscheiden sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für ein Berufsfeld und vertiefen in Klasse 9.1 in einer halbjährigen Werkstattphase ihre Praxiserfahrungen.