Meisterprüfung 2008
Die praktische Aufgabe hieß: Planung und Ausführung eines Wellness-Ruhebeckens, abgeteilt durch eine ca. ein Meter hohe Mauer mit eingelassenem Beobachtungsfenster. Damit künftige Kunden auch bequem ins Becken einsteigen können, waren auch außen und innen Stufen vorzusehen. Und nicht zuletzt musste das Becken auch abgedichtet sein, wie es für den Schwimmbadbetrieb vorgeschrieben ist. Die Ruhebank innerhalb des Beckens konnten die Meisterschüler frei gestalten, allerdings waren sämtliche Innenecken als Hohle auszubilden, das heißt, sie mussten abgerundet sein.
Auch an das Auge wurden besondere Ansprüche gestellt. Oberhalb des Beckens war ein dekorativer Abschluss aus mindestens zwei Fliesenreihen im Dickbettverfahren anzufertigen. Und schließlich mussten die Wände über den Fliesenreihen verputzt werden – hier waren beispielsweise Spachtel-, Wisch- oder Lasurtechnik gefragt.
Für diese praktische Meisterprüfungsaufgabe hatten die Fliesenleger vier Tage Zeit für Vorarbeiten, fünf Tage für die Plattierung und einen Tag zum Verfugen und Dekorieren.
Nach der Bewertung durch den Prüfungsausschuss stand dann den ganz Mutigen ein Bad frei – beheizt war das Wasser nämlich nicht.
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