Meisterprüfung 2009
Vollzeitlehrgang, Prüfung im März/April 2009
Eine Wasserlandschaft als Erlebniswelt hieß im Frühjahr die anspruchsvolle Aufgabe für angehenden Fliesen-, Platten- und Mosaiklegermeister. Da dieser Meisterkurs in zwei Gruppen aufgeteilt war, gab auch es zwei verschiedene Aufgabenstellungen für das umzusetzende Design: einmal geradlinig, einmal geschwungen.
Nicht nur die Linienführung, auch die Fugenführung forderte heraus: Damit das Wasser munter über drei Kaskaden sprudeln kann, musste eine Umwälzpumpe eingebaut werden. Der Meisterprüfungsausschuss legte Wert auf die Dichtheit des Beckens. Und bei langsam ansteigendem Wasserspiegel konnten die Prüfer die waagerechten Fugenausbildungen genau kontrollieren. Gefordert waren die Verlegetechniken Dick- und Dünnbettverfahren, außerdem verlangte die Gestaltung eines Wand- oder Bodenmotivs exakte Schnitte. Auch das Design spielte bei der Bewertung eine Rolle. Harmonisch abgestimmt sollten Farben und Formen sein. Eine ansprechende Dekoration bildete den krönenden Abschluss.
Die angehenden Meister hatten je dreieinhalb Tage Zeit für Vorarbeiten, fünf Tage für das Plattieren sowie einen Tag zum Verfugen und Dekorieren. Die fachtheoretische und fachpraktische Meisterprüfung der geradlinigen Gruppe bestanden Michael Morgenthal, Michael Kast, Sascha Foppe und Christian Fischer. Diese vier haben damit ihre komplette Meisterprüfung in der Tasche. Pierre-Patrick Böttcher legte den fachpraktischen Teil, sein Meisterstück, im Herbst ab. Geschwungene Wasserwelten schufen Daniel Berk, Thomas Hennecke und Andre Wübker. Auch sie dürfen sich jetzt Meister ihres Fachs nennen.
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Wochenendlehrgang, Prüfung im März/April 2009
Orientalisch verspielt oder geradlinig-modern lauteten die Prüfungsaufgaben im September. Je nach Neigung und Geschmack entschieden sich die Fliesenleger für die eine oder die andere Variante. Bei der Umsetzung ihres Meisterprüfungsprojektes stellten sie handwerkliches Können wie auch ein ausgeprägtes Gespür für Formen und Farben unter Beweis. Bei allen Schaustücken ergänzte die Dekoration bis ins Detail das harmonische und ansprechende Gesamtbild. Die Ausstellung bestätigte die Beobachtung: Beim Badezimmer geht der Trend mehr und mehr zur privaten Wellness-Oase.
Für ihre praktische Prüfungsaufgabe hatten diese angehenden Meister vier Tage Zeit für Vorarbeiten, fünf Tage für das Plattieren sowie einen Tag zum Verfugen und Dekorieren. Die Prüfung bestanden Rolf-Peter Stenger, Jürgen-Ingo Hoppe, Fabian Plate und Jan Peter Nüsken. Sie sind nun Meister ihres Fachs.
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