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Design-Workshop: "Alles ist erlaubt"

Natalie Cultraro (l.) sorgte für ein typgerechtes und mitunter ausgefallenes Make-up: Künstliche Wimpern, passend zur Haarfarbe, machten einen beeindruckenden Augenaufschlag möglich.

Arnsberg, 16.4.2008. Trends im Fokus, Frisuren im Scheinwerferlicht: Mit einer flotten Mischung aus Unterhaltung, Wissensvermittlung und raffinierten Schnitttechniken überzeugte der erste Designworkshop für Friseure und Kosmetiker über 80 Seminarteilnehmer im bbz Arnsberg.

Hier ging es einen Tag lang um nationale und internationale Frisuren- und Make-up-Trends des Jahres 2008, gekonnt präsentiert von erfahrenen heimischen Stylisten und dem Trainergespann Jens Hagemüller und Sven Ewald aus dem Hause Pivot Point. Ihre Botschaft lautete: „Haben Sie ein bisschen mehr Mut bei der Kundschaft. Schaffen Sie eine Erlebniswelt.“

Wie diese Erlebniswelt aussehen kann, spiegelte sich schnell in den Ergebnissen auf dem Laufstieg wider: Hier wurde geschnitten und gefönt, Farbnuancen erläutert und Make-ups gestaltet. Ein neues Styling für strahlende Modelle – und zwar nicht von Zauberhand, sondern mit geschickten Griffen und Schnitten sowie dem Gespür für Farben und Formen. Selbstverständlich gab es die passenden Erklärungen gleich dazu. Friseurmeisterin Monika Förster, Leiterin des Fachbereichs Friseure im bbz und Initiatorin der Veranstaltung, ergänzte immer wieder mit ihren Erklärungen die Präsentation der nationalen Trends.

10 verschiedene Schnitte – 30 Finishvorschläge

Zehn verschiedene Schnitte mit über 30 verschiedenen Finishvorschlägen sorgten für vielschichtige Inspirationen für die Umsetzung in den Salons. Neben der nationalen Mode standen hier internationale Trends im Blickpunkt des Interesses. Pivot Point-Cheftrainer Jens Hagemüller und sein Stellvertreter Sven Ewald machten hierbei deutlich: „Alles ist erlaubt.“ Mit unglaublicher Leichtigkeit und munteren Wortwechseln vermittelten sie auf lockere Art und Weise geballtes Wissen. Sven Ewald wies dabei auf den Spagat hin, den man im Alltag bewältigen muss: „Die Bedürfnisse der Kundschaft befriedigen, aber auch mit dem Trend gehen.“ Das fällt gar nicht so schwer, denn die Kunden erlaubten es heute viel mehr als noch vor fünf Jahren, Dinge auszuprobieren. „So schneiden wir dann auch ein bisschen extremer.“

"Ecoist" und "Maniac"

Zwei Richtungen bestimmen die Frühjahr-Sommer-Kollektion von Pivot Point: „Ecoist“ und „Maniac“. Wachsendes „Ökogefühl“ habe zu „Ecoist“ inspiriert. Der Look ist frisch und klar, die Formen graphisch und symmetrisch. Weniger verwendete Produkte, Ton-in-Ton-Farben und geführte Bewegungen  charakterisieren diese Richtung. „Maniac“ nimmt Anleihen an verschiedenen 70er-Jahre-Stilen. Verzerrt, exzentrisch und experimentell sind hier die Schlüsselbegriffe, eine Welt aus kaleidoskopischen Farben und beweglichen Texturen schafft eine gelöste Stimmung.

Zum einen die Quelle der Inspiration, zum anderen der Anstoß, die Trends selbst in die Tat umzusetzen – beide Möglichkeiten bot das Designforum den Teilnehmern. Denn einen Tag später konnten sie in einem Workshop verschiedene Frisuren unter fachkundiger Anleitung nacharbeiten.

Für eine größere Ansicht bitte auf die Bilder klicken.

Pivot-Point-Trainer Jens Hagemüller
Pivot-Point-Trainer Sven Ewald
Workshop am zweiten Tag

Text und Bilder: Kathrin Dictus

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