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bbz Arnsberg ist jetzt Solarteurschule

„Solarteur … uns schickt der Himmel“: Das  Logo der Solarteurschule präsentierten HwK-Geschäftsführer Christoph Dolle und Abteilungsleiter Markus Kramer auf dem Übungsdach für Installationsarbeiten.

Ein Installateur, der am Berufsbildungszentrum der Handwerkskammer Südwestfalen (bbz) den Kurs „Fachkraft für Solartechnik (HwK)" besucht, kann sich nach erfolgreicher Prüfung „Solarteur" nennen. Dieser Titel ist markenrechtlich geschützt. Nur eine akkreditierte Solarteurschule darf ihn vergeben. Das bbz hat diese Anerkennung im Oktober erhalten. 

In der Bewertung überzeugte der hohe Praxisanteil in der Maßnahme. Die nötige technische Ausstattung wie Erdwärmepumpe, Solarturm oder Pelletkessel steht zur Verfügung. An den Anlagen lassen sich unterschiedene Bedingungen simulieren. Auch Mischsysteme, wie beispielsweise die Verbindung von Solartechnik mit einer Wärmepumpenanlage, können getestet werden. An einem Übungsdach lernen die Teilnehmer zudem, Photovoltaik- und Solarmodule zu installieren.

Mit dem Logo der Solarteurschule können sich künftig die beiden Fachbereiche Sanitär-Heizung-Klima und Elektrotechnik schmücken. Europaweit gibt es nur etwa 20 anerkannte Solarteurschulen. Wie HwK-Geschäftsführer und Leiter des bbz, Christoph Dolle, betonte, unterstreicht dieser Titel den hohen Anspruch an die Qualität der Aus-, Fort- und Weiterbildung am bbz. Die Qualifizierung zum Solarteur umfasst 200 Unterrichtsstunden und bietet ein breitgefächertes Wissen, das auf das neue Betätigungsfeld vorbereitet. Der Lehrgang gliedert sich in drei Module: Photovoltaik, Solarthermie und Biomasse sowie Wärmepumpenanlagen. Vermittelt werden zudem Grundlagen in Energie- und in Heizungs- und Wärmetechnik. Außerdem setzen sich die angehenden Solarteure mit Baukonstruktion und Statik auseinander und lernen rechtliche Bestimmungen kennen. Ökologisches Marketing und Kenntnisse der richtigen Fördermittel runden die Qualifizierung ab, die mit einer schriftlichen und mündlichen Prüfung endet.